Erfreuliche Neuigkeiten im neuen Jahr!

Zuallererst:

EIN FROHES, UNBESCHWERTES NEUES JAHR!

Die Judoabteilung wünscht ALLEN ein gutes, erfolgreiches und starkes neues Jahr! Auf Medaillenregen und phantastische Kämpfe! Sobald wir wieder dürfen, treffen wir uns auf der Matte! Bis dahin nutzt bitte unsere Angebote, über die Ihr alle Bescheid wisst.

Und nun die erfreuliche Neuigkeit im neuen Jahr:

Noch vor Weihnachten, am 23.12.2020, wurde unser langjähriger Judoka, Trainer und Vorstandsmitglied Thomas (Tommy) Röhm für sein lang andauerndes Ehrenamt vom Ausschuss des TSV Schwieberdingen einstimmig zum Ehrenmitglied des TSV ernannt! Diese Ehrung fand in besonders kleinen Rahmen statt und wurde von unserem Abteilungsleiter Fabian Staber vorgenommen.

Tommy ist schon seit 32 Jahren ehrenamtlich für uns tätig!

VIELEN DANK TOMMY!

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Turbulenzen in 2020

Liebe Judoka, liebe Eltern, liebe Gönner des Judosports,

ein ereignisreiches und schwieriges Jahr findet nun sein Ende. Vom
Lockdown, zum Sport ohne Anfassen, hin zu Judo in Kleingruppen, dann der Lockdown light und nun zum Jahresende zum nächsten vollständigen Lockdown, war alles dabei.

Für uns Judoka stellt dies eine absolute Sondersituation dar. Als
Vollkontaktsportart sind wir die Ersten, die nicht mehr trainieren dürfen, und die Letzten, die wieder Anfangen werden.

Wir haben mit neuen Angeboten, wie Trainingsvideos und Training per Videokonferenz, versucht euch weiterhin in eurer sportlichen Entwicklung zu begleiten und werden dies auch künftig für euch tun.

Ich bin froh und stolz, dass diese Angebote regen Zuspruch finden und ihr weiter zu uns haltet. So können wir dieses Jahr zum Glück nur eine normale Mitgliederfluktuation verzeichnen.

2021 wird für uns wahrscheinlich auch keinen rosigen Start bereit
halten. Wir rechnen nicht  mit einer schnellen Entspannung der Situation für unseren Sport.

Trotz allem bleibt uns die Hoffnung, dass die Corona-Krise bald
überstanden ist. Wir stehen das gemeinsam durch und werden weiterhin füreinander da sein.

In diesem Sinne wünsche ich euch und euren Familien ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest, einen guten Start ins neue Jahr, in der Hoffnung euch alle bald wieder zu sehen!

Euer Fabian Staber

Abteilungsleiter Judo

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Trotzdem!

Auch wenn wir in unseren Gewohnheiten eingeschränkt sind, haben wir trotzdem Spaß und erleben gerade die vorweihnachtliche Zeit – halt mal anders…! Wir möchten noch einmal auf die tolle Aktion von REWE hinweisen, wo ihr den TSV Schwieberdingen – und natürlich die Abteilung Judo – aktiv unterstützen könnt, indem ihr die Vereinsscheine sammelt und aktiviert!

Außerdem können wir leider nichts wirklich Neues berichten…

Wir halten uns zuhause selbständig und mit Anleitung fit. Insbesondere in der Adventszeit mit einem sportlichen Adventskalender auf Instagram – schaut einfach mal rein und macht mit!

Versucht der Zeit etwas Gutes abzugewinnen und nicht der Lethargie zu verfallen, oder gar einen Blues zu entwickeln. Bewegung hilft!

In diesem Sinne – bleibt gesund und fit – bald ist dieses Jahr vorbei!

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Allgegenwärtig…

Wir alle sind schon seit knapp vier Wochen wieder im sogenannten Lockdown light. Der Corona Virus ist immer noch allgegenwärtig und stört unseren normalen Lebensalltag. Wir bieten, seit die Beschränkungen wieder in Kraft getreten sind, erneut Trainingsmöglichkeiten für alle Schwieberdinger Judoka an – natürlich für zuhause. Jeden Dienstag bekommt ihr über die bekannten Kanäle einen Link zu einem Trainingsvideo. Freitags wird zusammen in einer ZOOM-Übertragung trainiert. Nebenbei werden kurze Trainingsangebote, die zugegebenermaßen viel Selbstdisziplin verlangen, aber garantiert erschöpfend sind, verbreitet – vor allem für die älteren Judoka.

Außerdem könnt Ihr weiterhin die Abteilungen des TSV Schwieberdingen und natürlich uns unterstützen, indem ihr bei euren Einkäufen bei REWE daran denkt die Vereinsscheine zu sammeln und einzulösen. Die Scheine werden noch bis zum 20.12. erhältlich sein.

Weiterhin gutes Durchhalten! Bleibt fit und vor allem gesund!

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Der Mentor

Uns erreichte noch eine Stimme, die schon lange nicht mehr auf der Matte stand und sich so an Günter Breuer erinnert:

Günter Breuer ist mit einer der Gründe, weswegen ich nach meiner ersten Judo-Stunde nicht sofort kehrt gemacht habe, um diesen Sport sofort wieder den Rücken zu kehren. Die Art und Weise wie er uns Rasselbande damals im Griff gehabt hat ist schon erstaunlich. Jeder der einmal auf Kinder aufgepasst, oder selbst welche hat, weiß von was ich spreche. Durch seinen pädagogischen Hintergrund hat er eine unglaubliche Ruhe und Gelassenheit ausgestrahlt, dass diese Teilweise auf uns abgefärbt hat. Für ihn kamen laute Worte als Hilfsmittel nicht in Frage, er versuchte uns sportlich und mental in jeder Einheit so zu fordern, dass wir gar keine Energie mehr für kindliche Rebellionen übrig gehabt hätten.

Ich denke gerne an die Zeit zurück, in der wir gemeinsam in großen Gruppen auf Wettkämpfe gefahren sind. Damals kamen denke ich locker 10-15 Judoka aus Schwieberdingen für einen einzigen Wettkampf zusammen. Wer glaubt, dass eine solche Anzahl von Judoka eine logistische Herausforderung in puncto Coaching am Mattenrand bedeuten würde, der wurde durch Günter eines besseren belehrt. Er widmete jedem einzelnen Kämpfer vor einem Kampf die nötige Aufmerksamkeit und stellte uns perfekt darauf ein. Dabei gab es oftmals auch mal rote Backen, wenn Günter merkte, dass man noch nicht konzentriert und wach genug sei. In Echtzeit analysierte er die Wettkämpfe und gab noch währenddessen nützliche Tipps.

Wer mich kennt weiß, dass ich kein aktiver Judoka mehr bin, aber genau eben dieser Günter Breuer bewegte mich vor etlichen Jahren noch einmal zu einem Comeback und so schaffte ich es gemeinsam mit Günter als Mentor und meinen damaligen Trainingspartnern Fabian Staber und Ontje Wegmann noch bis zum braunen Gürtel. Obwohl wir aufgrund der anhaltenden Pubertät schwierige Charakterzüge hatten und wir auch manchmal unterschiedlicher Meinung waren, muss ich letztlich zugeben, dass Günter meistens Recht hatte.

Mit ihm verabschiedet sich ein ganz großer von der Bühne des Judosports. In Sachen Motivation, Ehrgeiz, Zuverlässigkeit und Hilfsbereitschaft macht dir keiner was vor Günter.

Vielen Dank für die gemeinsamen Jahre im Judosport.

Yannic Martin

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Auf und neben der Matte: Mein Judolehrer

Zuletzt ist unser Schriftführer Christopher Schätzle an der Reihe:

Vor über zwanzig Jahren durfte ich Herrn Breuer beim ersten Judotraining auf der Bühne der Turn- und Festhalle in Schwieberdingen erleben. Ein Anfängertraining, das direkt die Grundlagen und Werte unseres Sports vermittelte. Auf seine unverwechselbare Art brachte Herr Breuer uns Zeremoniell, Tradition und Sport näher. Alle bekamen eine Chance, wurden mitgezogen. Keiner wurde benachteiligt oder außen vor gelassen. Wenn jemand etwas länger brauchte eine Technik zu begreifen oder das Fallen zu lernen, brauchte der neugewonnene Schützling eben etwas länger. Mit erfrischendem kölschem Charme war es auch kein Problem nach etwa einem Jahr Judopause im Ausland direkt wieder mitzutrainieren. Ohne Umschweife wurde ich wieder in die Trainingsgruppe integriert und aufgenommen.

Die Jahre vergingen. Gürtelfarben wurden dunkler. Nicht nur im Vereinsleben wuchs ich  weiter, sondern wurde irgendwann zum Trainerassistent. Auch hier wurde ich unter Herr Breuers Fittiche genommen. Seine Erfahrung gab er gerne weiter und erklärte beim Beobachten der Kinder, an welchen Bewegungsmustern ich sehen konnte, wer sich leichter tat und bei wem ich unterstützend unter die Arme greifen sollte. Auch außerhalb der Matte stand er mit Rat und Tat zu Seite: Zum Beispiel war er eine Quelle an Information und Ressourcen, wollte ich mal mehr zur Geschichte und Tradition Japans und des Judosports erfahren. Ein wahrer Lehrer, der die Heterogenität von Trainingsgruppen als Chance begriff und das auch an uns weitergab. Wir begegnen uns stets mit Respekt. Selbst, wenn wir heutzutage schon beim „Du“ angekommen sind, bleibt er für mich immer Herr Breuer. Ohne ihn wären viele Kinder nicht beim Judo geblieben, Trainer geworden oder hätten nicht gelernt sich im Vereinswesen zu engagieren, einer – wohlgemerkt – ehrenamtlichen Arbeit. Er hat an uns allen seine Spuren hinterlassen und uns positiv beeinflusst.

Ich durfte im Laufe der Jahre viele Trainer und Trainingsphilosophien kennenlernen und für mich ist und bleibt Herr Breuer MEIN Judolehrer.

Christopher

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Mit Rat und Tat an unserer Seite…

Als stets engagierte und hilfsbereite Mitglieder unserer Abteilung sind diese Woche Markus und Rainer an der Reihe über unseren Judolehrer Günter Breuer zu erzählen; wer Herr Breuer für sie war:

Günter war unser erster Judotrainer. Spielerisch führte er die Gruppe an die Judo-Grundlagen heran und die ganze Trainingsgruppe war mit Feuereifer dabei. Das „auf den Boden schlagen“ nahm uns die Hemmungen vor den späteren Falltechniken und beim „Tische umwerfen“ lernten und übten wir unsere ersten Bodentechniken. Doch nicht nur die richtige Ausführung der Techniken, sondern auch die Judo-Werte und die Philosophie dahinter wollen gelernt sein. Mit viel Geduld erklärte Günter uns auch die Hintergründe: Warum kniet man zuerst mit dem linken Bein? Wo greift man am besten zu? Dieses gründliche Lehren der Grundlagen erlaubte es uns nicht nur unsere ersten Gürtelprüfungen zu machen sondern bildet bis heute die Basis, auf der wir Judo lernen. Doch Judo besteht nicht nur aus Gürtelprüfungen und auch bei unseren ersten Turniererfahrungen begleitete und unterstützte Günter uns. Selbst als wir irgendwann zu alt wurden, um weiter in Günters Trainingsgruppe zu trainieren, ließ er es sich nicht nehmen, uns weiterhin neues zu lehren. Ob Auszüge aus seiner umfangreichen Sammlung über Judo oder die Erklärung einer interessanten Variante einer Technik, Günter gab es gerne weiter. Auch bei unserer ersten eigenen Trainingsgruppe unterstützte Günter uns. Auf der Matte stand er uns mit Rat und Tat zur Seite und auch abseits der Matte hatte er stets einen Rat oder Material zur Trainingsgestaltung parat. Beim Training zeigte sich: auch nach über einem Jahrzehnt lieben die Kinder das Training mit Günter.

Markus & Rainer

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